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Perspektivsensibles Erzählen und KI

This programme is held in German.

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Europe/Berlin
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Europe/Berlin
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Über das Programm 

Die Weiterbildung befähigt Filmschaffende, die eigene Perspektive zu stärken und perspektivsensible Erzählweisen für unterschiedliche Lebensrealitäten zu entwickeln. Dabei erschließen sie neue Zugänge zu Stoffen und vertiefen ihr dramaturgisches Handwerk.

Ihr lernt, Perspektiven bewusster in die Entwicklung und Beurteilung nonfiktionaler Formate einzubeziehen. KI nutzt ihr als kreativen Sparringspartner für Recherche, Dramaturgie und Pitch. Ein Fokus liegt dabei auf ostdeutschen Perspektiven. 

Perspektive prägt, was wir sehen, wem wir folgen und welche Geschichte daraus entsteht. Die Weiterbildung „Perspektivsensibles Erzählen und KI“ verbindet diese Perspektivarbeit mit konkreter Stoff- und Formatentwicklung für nonfiktionale Formate. Die Teilnehmenden untersuchen zunächst den eigenen erzählerischen Standpunkt und erleben unmittelbar, wie biografische Erfahrung, Haltung und Perspektive Entscheidungen in Recherche, Interview, Bildgestaltung und Montage verändern. Diese Erfahrung wird anschließend auf die professionelle Stoffentwicklung übertragen: Wie wird aus einem Thema eine tragfähige Geschichte? Welche Perspektive eröffnet einen neuen Zugang? Wie entstehen Spannung und emotionale Tiefe?

Dabei geht es auch um den Blick auf bestehende Stoffe. Konzepte, Exposés und Pitches lassen sich präziser einschätzen, wenn klar wird, aus welcher Perspektive erzählt wird, welche Erfahrung darin sichtbar wird und was einen Stoff eigenständig macht.

KI wird im zweiten Teil gezielt als kreativer Sparringspartner eingesetzt: für Recherche, Interviewvorbereitung, Stoffentwicklung, Dramaturgie und Pitch.

Die Weiterbildung schafft so Raum für neue Zugänge zu Stoffen jenseits vertrauter Zuschreibungen und naheliegender Themenlogiken.


16. — 18.11.2026 | Perspektivsensibles Erzählen | Präsenzworkshop in Weimar

20. — 21.01.2027 | Perspektiven in Dramaturgie und KI-Sparring | Online-Workshop

Gesamtpreis der Reihe: 
kostenfrei* / 690 EUR gesamt 
Teil 1 — 400 EUR 
Teil 2 — 350 EUR

*Der Workshop wurde im Rahmen der Weiterbildungsinitiative Bewegtbildbranche innerhalb der Richtlinie Wandel der Arbeit entwickelt. Gefördert werden dabei insbesondere Unternehmen aus den ostdeutschen Bundesgebieten, den ehemaligen Regierungsbezirken Lüneburg und Trier. Wenn Sie in diesen Regionen in der Medienbranche soloselbstständig oder angestellt tätig sind, können Sie kostenfrei teilnehmen. Von der Förderung außerdem ausgenommen sind die Regionen Berlin und Leipzig. Bitte informieren Sie uns bei der Anmeldung über die gewünschte kostenlose Teilnahme. Die konkreten Möglichkeiten klären wir mit Ihnen. Sie sind auch in der Richtlinie des Förderprogramms nachlesbar.

Teil 1: Weimar 

Teil 2: online

Die Weiterbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden, auch einzeln buchbaren Teilen.

Teil 1 | 16. — 18.11.2026 | Weimar: Perspektivsensibles Erzählen

Dreitägiger Hands-on-Workshop mit Sarah Noa Ngọc und Đức Ngô Ngọc (Dreh’s Um) sowie Christoph Eder („Wem gehört mein Dorf“)

Im Zentrum des ersten Teils steht die praktische Erfahrung: Wie verändern Perspektive und Haltung Recherche, Interview, Bildauswahl, Montage und Erzählweise? Die Teilnehmenden erfahren am eigenen Material, wie stark unterschiedliche Blickwinkel einen Stoff verändern können.

Teil 2 | 20. — 21.01.2027 | online: Perspektiven in Dramaturgie mit KI-Sparring

Zweitägiger Online-Workshop mit Friederike Brost (tellstories.de)

Der zweite Teil überträgt die Perspektivarbeit auf die weitere Stoff- und Formatentwicklung. KI dient dabei als Sparringspartner.

Umfang

Fünf Tage: drei Tage Präsenzworkshop in Weimar; zwei Tage Online (33 Stunden insgesamt)

Teil 1: Der Workshop „Perspektivsensibles Erzählen“ wird geleitet von den Filmemacher:innen Sarah Noa Ngô Ngọc und Đức Ngô Ngọc sowie Christoph Eder. Die drei haben sich über das Nachwuchsprogramm TP2 Talentpool kennengelernt und ihre Zusammenarbeit im gemeinsamen Regiestudium an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF vertieft. Mit unterschiedlichen biografischen Hintergründen — u. a. als Third Culture Kid in Äthiopien, als Sohn vietnamesischer Vertragsarbeiter*innen in Ost-Berlin und aufgewachsen auf Rügen — verbindet sie die gemeinsame Überzeugung, dass perspektivsensibles Erzählen mit der Reflexion der eigenen Perspektive beginnt.

Teil 2: Der Workshop „Perspektiven in Dramaturgie und KI“ wird von Friederike Brost geleitet. Friederike Brost ist Autorin, Realisatorin und Storytelling-Coach und lebt mit ihrer Familie in Köln. Seit über 20 Jahren dreht, schneidet und entwickelt sie Filme und Formate. Sie vermittelt Dramaturgie-Handwerkszeug für Spannung und emotionale Tiefe in Kurz- und Langformaten. Sie arbeitete unter anderem an Projekten wie „Die Herbstresidenz“ (Vox), „Die Lebensretter von Murnau — Einsatz am Limit“ (ZDF: Entwicklung, Dramaturgie), „stern TV“ (RTL), “Y‑Kollektiv” (Dramaturgische Beratung).

Die Teilnahme am Workshop wird auf Nachfrage mit einem Zertifikat bescheinigt.



Die Weiterbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden, auch einzeln buchbaren Teilen.

Bitte gebe bei der Anmeldung unter „Anmerkungen“ an, ob Du beide Workshops oder nur einen der beiden buchen möchtest.

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Termine & Module

Hier findet ihr alle Kurstermine und Inhalte.

Für weitere Informationen wendet euch bitte an Steffi Ebert.

Der Workshop folgt einem partizipativen Ansatz. Kurze fachliche Inputs wechseln sich mit kreativen Übungen, Peer-Interviews, fotografischer Praxis, Montage und moderierten Austauschrunden ab. Auf Grundlage autobiografischer Interviews entwickeln die Teilnehmenden eigene dokumentarische Fotofilme. Die von Dreh’s Um entwickelte Fotofilm-Methode schafft einen geschützten Erfahrungsraum, in dem persönliche Erinnerungen zum Ausgangspunkt filmischer Arbeit werden. Im Zentrum steht die praktische Erfahrung: Wie verändern Perspektive und Haltung Recherche, Interview, Bildauswahl, Montage und Erzählweise? Die Teilnehmenden erfahren am eigenen Material, wie stark unterschiedliche Blickwinkel einen Stoff verändern können.

Der zweite Teil überträgt die Perspektivarbeit auf die weitere Stoff- und Formatentwicklung. Die Teilnehmenden arbeiten mit Handlung, Spielregeln, Wendepunkten, Konfliktlinien, biografischen Momenten und Formen des sequentiellen Erzählens.

KI dient dabei als Sparringspartner für Recherche und Interviewvorbereitung, zur Verdichtung von Ideen, zum Prüfen dramaturgischer Varianten und zur Entwicklung von Pitches. Praxisübungen und die Arbeit an eigenen Projekten übertragen die Methoden unmittelbar in den beruflichen Alltag.

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