Rechteklärung im Dokumentarfilm
This programme is held in German.
Über das Seminar
Eine klare Orientierung, wie die Rechteklärung im Dokumentarfilm funktioniert – von der Stoffentwicklung bis zur Auswertung.
Du willst Dokumentarfilme realisieren, ohne bei der Rechteklärung ins Risiko zu gehen?
Welche Rechte sind wirklich relevant? Und wo liegen die typischen Risiken?
Zoom: Die Zugangsdaten erhaltet Ihr einen Tag vor Beginn des Seminars per Mail.
Dokumentarfilme leben von echten Geschichten und genau das macht die Rechteklärung so anspruchsvoll. Oft sind es nicht die großen Themen, sondern kleine Details im Bild oder Ton, die später zum Problem werden.
In diesem Seminar erhältst Du einen praxisnahen Einblick in die zentralen Fragen der Rechteklärung im Dokumentarfilm. Der Fokus liegt dabei nicht auf abstrakter Theorie, sondern auf konkreten Herausforderungen aus der Praxis und darauf, wie sich Rechteklärung effizient organisieren lässt, ohne den kreativen Prozess auszubremsen.
Im Seminar setzen wir uns unter anderem mit folgenden Aspekten auseinander:
- Rechte an Archivmaterial, Musik und „Zufallsinhalten“ im Bild
- Umgang mit Interviewpartner*innen und realen Personen
- typische Fallstricke in Entwicklung und Produktion
- Anforderungen von Sendern, Streamern und internationalen Auswertungen
Zielgruppe: Produzent*innen
TBC
Datum
Seminar
Format
Online
Ort
14-18 Uhr
Uhrzeit
Deutsch
Sprache
Auf Anfrage
Teilnahmezertifikat
Elisabeth Noltenius, LL.M.
Elisabeth Noltenius berät in- und ausländische Unternehmen im gesamten Medien- und Entertainmentrecht. Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stehen dabei die Belange der Film- und Fernsehbranche. Hier beschäftigt sie sich mit sämtlichen Fragen vom Stadium der Finanzierung, Filmförderrecht, der Rechteklärung insbesondere im Urheber- und Persönlichkeitsrecht, dem Lizenzvertragsrecht bis hin zur weltweiten Auswertung der Produktionen.
Violeta Psofiou
Violetta Psofiou studierte Rechtswissenschaften in Göttingen, Thessaloniki und Neuseeland. Außerdem hält sie ein PG Diploma (UK, US & EU Copyright Law) vom King’s College in London sowie einen Magister in Europarecht (MLE). Sie arbeitete unter anderem als Rechtsberaterin für die IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) sowie als Deputy Legal Counsel bei der MPA (Motion Picture Association of America) in Brüssel und als Manager Government Relations bei Bertelsmann in Berlin. Seit 2016 ist Violetta Psofiou Head of Legal Affairs und Syndikusrechtsanwältin bei der Studio Hamburg Produktion Gruppe GmbH und berät deren fiktionalen und nicht-fiktionalen Töchter - und Beteiligungsfirmen u.a. umfassend in sämtlichen Produktionsbelangen. Als Produktionsholding ist die STUDIO HAMBURG PRODUCTION GROUP mit mehr als 30-jähriger Erfahrung und stetigem Wachstum einer der Marktführer der Film- und Fernsehbranche. Das ermöglicht es der Gruppe inzwischen an 5 Standorten und mit 12 eigenständigen Tochter- und Beteiligungsunternehmen herausragende Produktionen zu realisieren (Letterbox Filmproduktion, Nordfilm, Real Film Berlin, Studio Hamburg UK, Amalia Film, Doclights, Riverside Entertainment, Friday Film, Always On, 307 production, Eco Media und Gruppe 5). Mit ihren Produktionsfirmen realisiert die SHPG Projekte im Fiction/Non-Fiction Bereich für nationale wie internationalen Sender Verleiher, Plattformen und Streamer. Dies umfassen klassischen Film- und Fernsehprojekten, langlaufenden Reihen und Serien über international erfolgreiche High-End Produktionen und Kino bis hin zu international ausgezeichneten Naturfilm-Dokumentation, journalistisch orientierten Formaten und einer breiten Palette von Talk-, Quiz- und Awardshows.
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