Der Arbeitskreis Fachkräfte-Strategie Film & TV hat mit der Studie „Weiterbildungsaktivitäten in der Bewegtbildbranche 2024/25" eine vertiefte Datenbasis zur Weiterbildungssituation in der Branche vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen zentrale Fragen zur Finanzierung, Zugänglichkeit und Wirksamkeit bestehender Förderinstrumente.
Die Ergebnisse zeigen deutlich:
- Ein Großteil der Weiterbildungen wird nach wie vor privat finanziert. Insbesondere projektbasiert Beschäftigte und Solo-Selbstständige fallen häufig durch das Raster bestehender Förderlogiken.
- Strukturelle Hürden – von unklaren Karrierewegen bis zu wenig sichtbaren Angeboten – bremsen die Weiterbildungsbeteiligung in zentralen Gewerken.
Ein herzlicher Dank gilt allen Filmschaffenden und Branchenakteur*innen, die an der Befragung teilgenommen haben: Eure Angaben haben es ermöglicht, die Finanzierungssituation und bestehende Teilnahmehürden fundiert sichtbar zu machen.
Die Studie fließt direkt in die Arbeit des bundesweiten Arbeitskreises Fachkräfte-Strategie Film & TV ein. Gemeinsam mit Verbänden, Unternehmen und Weiterbildungseinrichtungen arbeiten wir daran, Förderzugänge zu verbessern, Qualifizierungswege zu klären und die Weiterbildungslandschaft insgesamt transparenter zu gestalten.
Die Studie steht ab sofort zum Download zur Verfügung:
Weiterbildungsaktivitäten in der Bewegtbildbranche 2024/25
Interessierte sind ausdrücklich eingeladen, die Ergebnisse in ihren Netzwerken zu teilen oder für eigene Projekte zu nutzen – je mehr Akteur*innen mit den Daten arbeiten, desto größer wird der gemeinsame Hebel für Veränderung.
Die Weiterbildungsinitiative Bewegtbildbranche ist eine Kooperation zwischen dem Erich Pommer Institut gGmbH und der Produktionsallianz Campus. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit" durch das BMAS und den ESF Plus gefördert sowie durch die MDM unterstützt.
